Der Blog für clevere Bauunternehmer
25.01.2018

Kenne ich meine Kosten oder schätze ich noch?

Nachdem Du mich bereits kennengelernt hast, nehme ich Dich nun mit auf die Reise durch die Kalkulation. Solltest Du noch nicht wissen, wer ich bin, lies dies gern in meinem 1. Post nach.
Am Wochenende war ich mal wieder mit meinen Kumpels am Schlossberg unterwegs. Über Jahre hinweg begleiten sie mich nun schon. Sowohl privat als auch beruflich haben wir zusammen viel erlebt! Auch nach vielen Jahren und einigen beruflichen Fehlern können wir stets aufeinander bauen.
(Mal unter uns gesprochen, der Schlossberg ist eine sehr schöne Ecke, um in Chemnitz gut zu speisen ;-))
Nach etlichen Themen kamen wir auf die Firma von meinem Kumpel Mike zu sprechen. Bei ihm läuft es gerade nicht gut. Selbst jetzt bei einer guten Auftragslage kämpft er um die Existenz. Aus der Zeit, als ich mit meiner ersten eigenen Firma selbstständig war, kenne ich das Problem nur zu gut und habe damals mein betriebswirtschaftliches Nichtwissen am eigenen Leib gespürt. Heute weiß ich um die Fehler und hakte deshalb nach: Kennt er seine Kosten und wie kalkuliert er mit diesen Kosten? Die Antwort war leider erschreckend…

Kosten in der Kalkulation

Es ist so wichtig für einen Unternehmer, dass er seine anfallenden Kosten kennt und immer im Blick hat!
DerKalkulierer kalkuliert
Die Basis einer jeden Kalkulation ist eine eindeutig und erschöpfend beschriebene Leistung. Somit kann der Wert sicher und ohne umfangreiches Vorarbeiten ermittelt werden. Denn Kalkulation hat nichts mit dem Preis zu tun, sondern ist eine Aufsummierung von Kosten, die bei jeder unternehmerischen Tätigkeit anfallen. Der Markt regelt den Preis. Er kann niedriger oder höher sein, als die ermittelten Kosten der jeweiligen Leistung.
Da ich jetzt von Kosten gesprochen habe, möchte ich auf diese in einem Bauunternehmen gleich mal eingehen. Es wird unterschieden in Kostenarten und Kostenkomplexe.
KostenartenKostenkomplexe
● Lohnkosten● Einzelkosten der Teilleistung (EKT),
● Gehaltskosten● Baustellengemeinkosten (BGK)
● Baustoffe/Materialien● Allgemeinen Geschäftskosten (AGK)
● Hilfsstoffe/Hilfsmaterial
● Geräte/KFZ/Ausstattung
● Betriebsstoffe
● Sonstige Kosten
● NU-Leistungen
Dies setzt voraus, dass Du als Unternehmer betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) bzw. den Jahresabschluss auswerten und analysieren kannst.
Nächste Woche melde ich mich wieder mit einem neuen Thema bei Dir :-) Bleib neugierig!
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